Mobilität braucht Sicherheit
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Kunststoffreparaturen an Personenkraftwagen sind von Herstellern und Importeuren als technisch und optisch einwandfreies Verfahren freigegeben. Der Markt bietet dafür bereits eine Vielzahl von Materialien an, die jeder geübte Kfz-Handwerker problemlos verarbeiten kann. Die Akzeptanz in den Werkstätten lässt allerdings oft noch zu wünschen übrig. Mit einer Studie will das Allianz Zentrum für Technik Vorurteile abbauen und die Wirtschaftlichkeitsprüfung erleichtern.
Eine Möglichkeit der Forderung nach geringem Treibstoffverbrauch von Personenkraftwagen Rechnung zu tragen ist die Gewichtseinsparung. Neben Aluminium und hochfesten Stählen lässt sich dies derzeit nur mit Kunststoff erreichen, einem der innovativsten Werkstoffe im Automobilbau, der mittlerweile auch zunehmend im Außenbereich des Fahrzeugs eingesetzt wird. Bei Fahrzeugen neuerer Baujahre aus optischen Gründen und zum Schutz des Kunststoffs meist in Wagenfarbe lackiert.
Mit dem zunehmenden Einsatz von Kunststoffteilen im Außenbereich eines Fahrzeugs steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass diese bei Unfällen beschädigt werden. Bei etwa 70% aller Unfälle werden Stoßfänger in Mitleidenschaft gezogen. Anders als bei Blechteilen werden Kunststoffteile häufig erneuert, obwohl eine Reparatur möglich wäre. Ein Vorgehen, oft motiviert durch Unkenntnis oder Vorurteile, das wirtschaftlich und ökologisch wenig sinnvoll ist.
Die Wirtschaftlichkeitsprüfung kann auf der Basis bewährter Kalkulationssysteme wie AZT/Schwacke und Audatex erfolgen. Abhängig vom Grad der Beschädigung, müssen diese durch von AZT entwickelte Zuschläge nur leicht modifiziert werden. Zeigt sich, dass die Reparatur wirtschaftlicher ist, als das Erneuern, so kann diese in vielen Fällen mit den vorhandenen Materialien und Methoden technisch einwandfrei und überdies auch ökologisch sinnvoll erfolgen.
Fazit:
Gleichermaßen aus ökonomischen und ökologischen Gründen kann man es sich heute nicht mehr leisten eine derart ausgereift Reparaturmethode nicht zu nutzen und statt kostengünstiger Reparaturen teure Neuteile einzusetzen. Kunststoffreparaturen sollen und müssen künftig einen Stellenwert wie vergleichbare Reparaturen an Blechteilen erreichen.
 
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