Mobilität braucht Sicherheit
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Advents-Splitter
Nordmann- oder Blautanne,
Fichte oder Kiefer, schlank oder breit, licht oder dicht – alle Jahre wieder stellen sich bei der Auswahl des Weihnachtsbaums dieselben Fragen. Ist die nicht selten den Familienfrieden bedrohende Entscheidung getroffen, wartet schon die nächste Herausforderung: Das Nadelmonster muss nach Hause transportiert werden. Dazu nutzen knapp 60 Prozent ihr Auto, hat eine Umfrage der Allianz Versicherung ergeben.
Wird der Baum
auf dem Dach transportiert, darf er weder seitlich noch nach vorn über den Wagen hinausragen. Lediglich hinten darf er maximal 1,5 Meter überstehen, muss dann aber mit einem roten Schild, einer roten Fahne oder bei Dunkelheit mit einem roten Licht gekennzeichnet werden.
Der AvD empfiehlt,
Spanngurte oder Schnüre nicht nur um den Stamm zu wickeln, sondern auch zwischen den Zweigen festzuzurren – damit der Baum nicht rutscht und andere Verkehrsteilnehmer nicht gefährdet. Falls die Ladung verloren geht, drohen Geldbußen von 35 bis 50 Euro und drei Punkte in Flensburg.
Auch wenn der Baum
bei geöffnetem Deckel im Kofferraum mitfährt, sollte er gut gesichert sein. Kennzeichen, Blinker, Brems- und Rücklichter dürfen nicht verdeckt werden.
Apropos Tannenbaum:
Tabu ist es übrigens, in der Adventszeit bunt blinkende Mini-Bäumchen sichtbar an Bord zu haben. Laut Straßenverkehrszulassungsordnung(StVZO) "dürfen an Kraftfahrzeugen und Anhängern nur die vorge-schriebenen und für zulässig erklärten lichttechnischen Einrichtungen angebracht sein". Somit sind auch andere elektrisch beleuchtete Figuren auf dem Armaturenträger verboten. Denn die Weihnachtsdeko könnte andere Autofahrer irritieren oder blenden. Da ist es sinnvoller, das drohende Verwarnungsgeld von immerhin 20 Euro in Geschenke zu investieren.
AvD-Expertin: Sabine Götz
E-Mail: sabine.goetz@avd.de

Quelle: AUTOtests/AvD
 
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