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Standpunkt
Effizienz entscheidet
Der Verkehr verbraucht
knapp ein Drittel der Endenergie in Deutschland, zum großen Teil basierend auf Öl. Aber auch Erdgas- und Elektroantrieben stehen die Ressourcen nicht unbegrenzt zur Verfügung.
Kraftstoffsparen
und CO2-Emissionen sind daher schon lange keine Fremdwörter mehr für die deutschen Autofahrer. Fahrweisen werden angepasst und das Auto optimiert.
Doch gleicher Preis
für unterschiedliche Leistung? Das funktioniert weder in der Wirtschaft noch auf unseren Autobahnen und Landstraßen.
Die hohe Bedeutung der Mobilität
für unsere Wirtschaft und die Gesellschaft wird an dieser Stelle strikt außer Acht gelassen. Die Parole "Alles muss sichändern!" ist schnell ausgesprochen. Nur die Alternativen sind unrealistisch. Monteure mit Bollerwagen? Oder Außendienstler auf dem Mofa? Unvorstellbar! Daher sind auch gleiche Verbrauchs- und Emissionsgrenzen für alle nicht die Lösung. Wo bleiben da Gerechtigkeit und Sachverstand?
Der Kleinwagen
mit 7 Liter Verbrauch ist nicht "moralisch besser" als der Familienvan, der 8 Liter für 100 Kilometer benötigt. Wer viel transportiert, kommt um ein größeres Fahrzeug nicht herum. Wer beruflich bedingt viele Kilometer fährt, sollte doch auch etwas komfortabler unterwegs sein dürfen. Ein Bürostuhl ist auch bequemer als eine Parkbank. Lieber drei Single-Ökoautos als die Fahrgemeinschaft in der Kompaktklasse? Sicher nicht. Denn Effizienz entscheidet.
Ob der Fahrstil,
die Reifen oder das Öl – viele kleine Stellschrauben bieten die Möglichkeit, die eigene Mobilität noch effizienter zu gestalten und mit einer Tankfüllung mehr Kilometer zurück zulegen.
Gemeinsam
mit der Deutschen Energie Agentur (dena) lädt der Automobilclub von Deutschland (AvD) dazu ein, unter www.avd.de/aktion/check einen individuellen Effizienz-Check durchzuführen.
AvD-Experte: Bastian Roet
E-Mail: bastian.roet@avd.de
E-Mail: bastian.roet@avd.de
Quelle: AUTOtests/AvD