Mobilität braucht Sicherheit
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Mobilität in Deutschland
Alles Auto oder was?
Wer sich heute Gedanken über die Mobilität in unserem Land macht, ist schnell dabei, nur durch die Windschutzscheibe zu blicken. Mobilität heißt oft Straßenverkehr, und der wiederum wird mit dem Auto gleichgesetzt. Das ist nicht nur falsch, sondern zeigt auch nur einen Ausschnitt aus den Wegen, die wir täglich zurücklegen. Wie wir uns heutzutage fortbe-wegen und welche Verkehrsmittel wir nutzen, hat die aktuell vorge-stellte Studie "Mobilität in Deutschland" aufgezeigt.
3,4 Wege
legen die Deutschen durchschnittlich pro Tag zurück: Damit sind wir im internationalen Vergleich nicht mehr oder weniger unterwegs als unsere Nachbarn. Auch über die Zeit hat sich da in den letzten Jahren nicht viel bewegt. Dieser Wert ist seit vielen Jahren stabil. Interessant ist die Frage, mit welchen Verkehrsmitteln wir diese Wege zurücklegen.
Weniger als die Hälfte
aller Wege wird mit dem Auto bewältigt, genauer: Bei 43 Prozent unserer Wege nutzen wir Auto, Motorrad oder Roller. Bei weiteren 15 Prozent sind wir Beifahrer. Die zweitliebste Fortbewegung sind und bleiben die eigenen Füße. Auch im Autoland Nummer 1 werden ein Viertel aller Wege zu Fuß zurückgelegt, seit 10 Jahren sogar wieder mit steigender Tendenz. Der öffentliche Personenverkehr mit Bus und Bahn bleibt trotz aller Kritik an Verspätungen und wenig flexiblen Taktzeiten stabil bei 9 Prozent.
Der Drahtesel
ist nicht mehr klapprig, sondern wird immer kräftiger. Ob mit oder ohne Elektroantrieb nimmt die Fahrradnutzung seit 10 Jahren zu – um 25 Prozent bis heute. Die Experten sprechen schon von einer "Fahrrad-Renaissance". Schauen wir also, wo der (Rad-)Weg hingeht. Unterm Strich, oder besser auf der Straße, finden wir heutzutage weniger Autoverkehr, als man gemeinhin denkt – dafür mehr Radler und Läufer.
AvD-Experte: Bastian Roet
E-Mail: bastian.roet@avd.de

Quelle: AUTOtests/AvD
 
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