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Auto & Urlaub
Gut gerüstet in den Urlaub
Mit vollem Tank und ausreichend Reiseproviant -
so ausgerüstet brechen viele Autofahrer in den Urlaub auf. Der eine oder andere holt sich zudem noch eine Rückmeldung aus der Werkstatt, dass auch alle technischen Fahrzeugkomponenten funktionstüchtig sind – nach AvD-Experten-Meinung unverzichtbar. Doch wie wichtig sind Feuerlöscher oder Ersatzlampensets an Bord?
Neben der Grundausstattung für Deutschland -
Warndreieck und Verbandskasten – gehören bei Auslandsreisen mittlerweile in vielen Ländern Warnwesten vorschriftsmäßig mit in jedes Fahrzeug. Je nach Urlaubsziel ist eine unterschiedliche Anzahl mitzuführen: Während in Italien und Spanien die Warnwestenpflicht für alle Insassen gilt, ist sie zum Beispiel in Österreich und Belgien nur für den Fahrer Pflicht.
Grundsätzlich gilt,
dass sich die Ausrüstungspflicht nach den Vorschriften des Zulassungsstaates richtet. In Polen müssen daher nur Fahrzeuge mit polnischer Zulassung einen Feuerlöscher mitführen. Dennoch kann es – zum Beispiel auch in Dänemark- vorteilhaft sein, einen Feuerlöscher an Bord zu haben, um Meinungsverschiedenheiten mit den Behörden im Reiseland zu vermeiden.
Ähnliches gilt für Ersatzlampensets:
Besonders bei unseren östlichen Nachbarländern wird ein solches im Auto vorausgesetzt. So kann ein Urlaub in Serbien, der Slowakei, Tschechien, Ungarn, Montenegro, Mazedonien, aber auch in Frankreich reibungsloser verlaufen, wenn dieses Set vorhanden ist.
Ein zweites Warndreieck
fordern die spanischen Behörden ebenfalls nur von den einheimischen Fahrzeughaltern. Deutsche Autofahrer müssen es nicht mitführen. Doch bei Bergtouren auf engen kurvigen Straßen kann es bei einer Panne oder Unfall sinnvoll sein, das Fahrzeug sowohl in die eine als auch die andere Richtung abzusichern.
AvD-Rechtsexpertin: Petra Schmucker
E-Mail: petra.schmucker@avd.de
E-Mail: petra.schmucker@avd.de
Quelle: AUTOtests/AvD