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Tipps & Service
Schutzschicht für das Auto
Sommer, Sonne, Sauberkeit -
doch eben erst geputzt, da entdeckt mancher Autofahrer plötzlich den einen oder anderen Mangel an seinem Schätzchen. Denn im hellen Licht des Sommers bleibt nichts verborgen: Steinschläge, kleine Schrammen und Kratzer offenbaren sich den Augen vieler Fahrzeugbesitzer spätestens jetzt.
Es geht jedoch nicht nur um den schönen Schein:
Ist die Schutzschicht für die Karosserie erst einmal beschädigt und kommt gar Fahrzeugblech zum Vorschein, ist es oft schon zu spät für die simple Ausbesserung mit dem Lackstift. Aggressive Substanzen und Rost können sich unter der Oberfläche ausbreiten und ihre zerstörerische Wirkung entfalten.
Höchste Zeit daher,
das lädierte Blech professionell auf Vordermann bringen zu lassen. Fachbetriebe in allen größeren Städten bieten seit einiger Zeit das Verfahren "Spot Repair" oder "SmartRepair" an. Dabei geht es um die punktuelle Ausbesserung von Lackschäden bis zu einer Größe einer Zwei-Euro-Münze. Geschickt werden Minidellen herausgezogen, wird Ober-flächenrost abgetragen, gefüllert, lokal lackiert und poliert.
Rostbefall und Lackierung
ganzer Bauteile – was letztlich auch den Wiederverkaufswert mindert – können so vermieden werden. Außerdem müssen die Bauteile nicht demontiert werden, und sowohl die Dauer der Reparatur als auch der Materialverbrauch sind geringer. Das bringt Vorteile für die Umwelt mit sich und schont den Geldbeutel. Tatsächlich ist bei dieser Methode die Reparatur vergleichsweise kostengünstig, wie das Allianz Zentrum für Technik herausgefunden hat.
Nach professioneller Ausführung der Ausbesserung und anschließender Politur erstrahlt die Karosserie dann in perfektem Glanz, und auch die Schutzfunktion der Lackierung ist damit wieder vollständig hergestellt.
AvD-Expertin: Karen Rhode
E-Mail: karen.rhode@avd.de
E-Mail: karen.rhode@avd.de
Quelle: AUTOtests/AvD