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Tipps & Service
Sichere Ladung
Jedes Jahr kommt
es vor allem während der Ferienzeit zu vermeidbaren Unfällen durch umher fliegende Gegenstände im Auto. Wer systematisch vor Reiseantritt das Auto bepackt, verschwendet keine Konzentration für lange Suchaktionen und verhindert Verletzungen der Insassen.
Optimale Raumnutzung
bedeutet keinesfalls, Gepäckstücke bis unter das Dach zu stapeln, wie man es häufig in vorbeifahrenden Fahrzeugen auf der Autobahn sieht. Wer auf diese Weise packt, versperrt sich den Blick in den Rück- oder Seitenspiegel. Es gilt daher: An der Oberkante der Rücksitzlehne ist Schluss, denn ein freies Sichtfeld muss gewährleistet sein.
Grundsätzlich
sollten Koffer und Reisetaschen ihren Platz im Kofferraum und nicht im Innenraum finden. Eine rutschfeste Unterlage kann zusätzlich für Sicherheit sorgen.
Die schweren Gepäckstücke
zuerst einladen und möglichst hinter der Rückbank platzieren. Auf diese Weise ist auch eine gute Lastverteilung auf alle Achsen des Wagens gewährleistet. Gepäckstücke, die dicht nebeneinander liegen, können nicht verrutschen. Lücken werden zum Beispiel mit Handtüchern gestopft.
Auch Kleinteile
sollten möglichst nicht im Innenraum, sondern im Kofferraum in einer Box untergebracht werden. Gegebenenfalls können Sicherheitsnetze oder Spanngurte verwendet werden, die verhindern, dass Spielzeug, CDs oder Bücher nach vorn geschleudert werden. Wer dies missachtet, geht ein hohes Sicherheitsrisiko ein. Das Allianz Zentrum für Technik berichtet, dass die Aufprallwucht eines Gegenstandes, der auf der Hutablage gelagert wurde, vergleichbar ist mit der eines Gegenstandes, der aus dem vierten Stock fällt.
Überschrift
Leichtes und sperriges Gepäck wird am besten mit Hilfe eines Dachgepäckträgers oder in einer Dachbox transportiert. In der Betriebsanleitung stehen in der Regel die Angaben zur zulässigen Höchstlast.
AvD-Expertin: Karen Rhode
E-Mail: karen.rhode@avd.de
E-Mail: karen.rhode@avd.de
Quelle: AUTOtests/AvD