Mobilität braucht Sicherheit
Sie sind derzeit nicht bei Allianz Autowelt angemeldet. LoginRegistrieren
 
Seite weiterempfehlenSeite drucken
 
Verkannte Gefahr
Im Frühjahr
für viele der Albtraum: Die Nase trieft, die Augen tränen, Hustenattacken nerven. Die eine Hälfte der Allergiker lässt sich medikamentös behandeln, die andere versucht, sich selbst zu kurieren. Das Ergebnis ist unterm Strich dasselbe: Beide Gruppenstellen ein erhöhtes Unfallrisiko dar.
Wer schon einmal
Antihistaminika ausprobiert hat, kennt die mit der Einnahme verbundene Müdigkeit. Wer das Medikament zudem überdosiert, hat mit Nebenwirkungen, wie z. B. starkem Konzentrationsmangel, zu rechnen. Fatal kann sich dies auf den Versicherungsschutz auswirken, denn Allergiegeplagte sind verpflichtet, ihre Fahreignung zu prüfen, und können genauso zur Verantwortung gezogen werden wie Alkoholsünder.
Die Vermeidung
der Allergene ist die beste Therapie, doch sie stellt sich nicht einfach dar. Bakterien, Schadstoffe oder Pollen schleichen sich oft unbemerkt in den Autoinnenraum.
Abhilfe
kann hauptsächlich durch besondere Aufmerksamkeit geschaffen werden. Vor Fahrtantritt sollte man sich ehrlich die Frage nach der Fahreignung beantworten und sicherstellen, dass Medikamente nur bedarfsgerecht eingenommen wurden.
Ebenso wichtig
ist die regelmäßige Überprüfung der Klimaanlage in der Werkstatt. In den Lamellen des Verdampfers können sich gefährliche und allergieauslösende Mikroorganismen oder Schimmelpilze einnisten, die über das Lüftungs-system dann in den Fahrzeuginnenraum gelangen.
Die AvD-Autoklimastudie
hat ergeben, dass zu diesem Thema großer Informationsbedarf besteht. Gemeinsam mit dem Innenraumfilter-Spezialisten Corteco veranstaltete der AvD daher einen Presse-Workshop.
Denn nur wer
überhaupt für das Risiko der Allergie am Steuer sensibilisiert ist, kann entsprechende Maßnahmen treffen, um einem Verkehrsunfall vorzubeugen.
AvD-Expertin: Alfred Fuhr
E-Mail: alfred.fuhr@avd.de

Quelle: autoTEST/AvD
 
Seite weiterempfehlenSeite drucken
 
 
 
Hier kommen Sie zurück zur Übersichtsseite
>
Weitere Informationen erhalten Sie hier:
>