Mobilität braucht Sicherheit
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Allianz Zentrum für Technik sieht Notwendigkeit auch bei Verkabelung im Kfz. Etwa 2.000 Meter Kabel sind heute in Kraftfahrzeugen der gehobenen Mittelklasse zu finden. Sie verbinden Schalter, Leuchten, Stellmotoren, Sensoren, Steuergeräte und Stellglieder.
Allianz Versicherungs-AG, Ismaning bei München
Die Strom-, Signal- und Datenübertragung dient der Verbesserung der Sicherheit und des Fahrkomforts im Auto durch eine Vielzahl elektrischer und elektronischer Systeme. Dieses für den Laien bunte Durcheinander stellt nicht nur einen beachtlichen materiellen Wert dar, sondern beim Austausch des kompletten Kabelbaumes auch einen erheblichen Kostenfaktor.
Kosten sparen durch intelligente Reparaturmethoden
Immer häufiger werden selbst bei geringfügigen Unfallschäden Kabel im Pkw in Mitleidenschaft gezogen, oft nur die Endstücke des Kabelbaumes, z.B. im Bereich der Scheinwerfer. Mangels Reparaturfreigabe der Fahrzeughersteller muss aber bisher der gesamte Kabelbaum bis zum hintersten Rücklicht aus dem Auto ausgebaut und ersetzt werden. Das verursacht dann Kosten von bis zu DM 5.000 und Montagezeiten von zwei bis drei Tagen, da für den Aus- und Einbau nahezu alle Fahrzeuginneneinbauten entfernt werden müssen.
Das Allianz Zentrum für Technik (AZT), Ismaning bei München, hat sich deshalb in umfangreichen Tests mit der Reparatur von Kabeln beschäftigt. " Sie ist in den meisten Fällen technisch einwandfrei möglich", fasst Dr.-Ing. Dieter Anselm das Ergebnis der AZT-Untersuchungen zusammen. Mit Ausnahme einiger Spezialleitungen ließen sich Stromkabel im Kraftfahrzeug durch intelligente Reparaturmethoden kostengünstig und ohne Sicherheitseinbuße instand setzen. Unnötige Montagearbeiten, so Anselm könnten also vermieden und Kosten in erheblichem Umfang eingespart werden. Einzelne Automobilhersteller hätten diese Notwendigkeit bereits erkannt und in die Praxis umgesetzt. "Alle übrigen sollten diesem Beispiel folgen", meint Anselm.
Ersatzteilangebot und Verarbeitungswerkzeuge von den Fahrzeugherstellern
Dazu sei es erforderlich, dass der einzelne Fahrzeughersteller seinen Vertragspartner-Werkstätten ein geeignetes Ersatzteilangebot einschließlich qualitativ hochwertiger Verarbeitungswerkzeuge offeriere, damit im Schadenfall einwandfreie Kabelreparaturen durchgeführt werden können. Darauf habe das Allianz Zentrum für Technik die Automobilindustrie wiederholt hingewiesen. Von ihr fordert das technische Zentrum des führenden deutschen Kfz-Versicherers zur Kostenreduzierung im Schadenfall
  • die Freigabe von Reparaturen an der Fahrzeugverkabelung sowie an den Steckverbindungen
  • die Beschreibung der Reparaturanleitung in den Reparaturhandbüchern
  • ein auf die Fahrzeugtypen abgestimmtes Ersatzteilangebot an Steckern und Steckergehäusen
  • die Bereitstellung von professionellem Werkzeug zur Durchführung fachgerechter, technisch einwandfreier Reparaturen sowie
  • die Teilung der Kabelbäume in trennbare Segmente
 
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Kontakt für Presse
Christian Weishuber
Allianz Versicherungs-AG
Fon: +49.89.3800-18169
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