Mobilität braucht Sicherheit
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Die durchschnittlichen Verrechnungspreise je Karosseriestunde in den Kfz-Werkstätten sind heute rund viermal so hoch wie vor 25 Jahren. Die Reparaturkosten für einen typischen Stadtschaden, Aufprallgeschwindigkeit unter 25 km/h, sind dagegen nicht im gleichen Maße gestiegen, im Gegenteil: Für einen vergleichbaren Schaden können die Instandsetzungskosten bei einem modernen Auto derzeitiger Produktion um 40 Prozent unter den Reparaturaufwendungen für ein Vorgängermodell aus dem Jahr 1978 liegen, selbst wenn dieses über eine dem heutigen Stand der Technik angepasste Ausstattung, z.B. über eine Klimaanlage, verfügt.
Allianz Versicherungs-AG, Ismaning bei München
Dies ist, so Dr.-Ing. Dieter Anselm, Geschäftsführer des Allianz Zentrums für Technik (AZT), Ismaning bei München, Ergebnis verbesserter reparaturfreundlicherer Fahrzeugkonstruktionen: "Aluminiumquerträger für Stoßfängersysteme, Kunststoffwaben und Formschaumelemente oder reversible bzw. irreversible Prallelemente sowie Anfalthilfen an konischen Motorlängsträgern vernichten die Stoßenergie und sorgen heute für ein sehr gutes Deformationsverhalten. "Ganz im Sinne des AZT, das sich seit 1971 der Verbesserung der Reparaturfreundlichkeit der Autos, neuen Methoden der Kfz-Unfallreparatur sowie der Steigerung von aktiver und passiver Fahrzeugsicherheit verschrieben hat.
Entwicklung und Umsetzung von Ideen
Zum 25jährigen Bestehen des AZT-Institutes Kfz-Technik erinnert sich Anselm an wesentliche in Ismaning entwickelte und von der Automobilindustrie in die Tat umgesetzte Ideen, die nicht nur unter ökonomischen, sondern häufig auch zusätzlich unter ökologischen und Sicherheitsaspekten erhebliche Fortschritte brachten: z.B. Abschnittsreparatur, energieaufnehmende Konstruktionselemente, Teil- und Beilackierung. "Instandsetzen statt wegwerfen kann und muss die Devise lauten", betont Anselm.
Ergebnis der Crashtests
Die Unfallforscher der Allianz führten im vergangenen Vierteljahrhundert Tausende Crashs von Fahrzeugen mit und ohne Versuchspuppen oder freiwilligen Testpersonen durch, nicht nur um Erkenntnisse für die Unfallreparatur zu gewinnen, sondern auch zur Erforschung und Demonstration der Schutzwirkung von Sicherheitsgurten, Airbags und Kinderrückhaltesystemen oder Kopfstützen.
Die Ergebnisse von Crashtests mit Motorrädern führten zu konstruktiven Änderungen, die das Verletzungsrisiko der Biker reduzieren. Der Arbeit der AZT-Experten ist es ebenfalls zu verdanken, dass auch die Unfallreparatur von Lastwagen, Wohnwagen und Wohnmobilen kostengünstiger gestaltet werden kann, ohne dass es zu Einbußen hinsichtlich Optik und Sicherheit kommt.
Entwicklung der elektronischen Wegfahrsperre
Zu den jüngsten großen Erfolgen der Forschungseinrichtung des führenden deutschen Versicherers zählt die elektronische Wegfahrsperre für Autos. Diesen wirksamen Diebstahlschutz hat die Allianz nicht nur gefordert, sie hat im AZT auch das - inzwischen europaweit anerkannte - Anforderungsprofil dafür entwickelt.
Seit mit Beginn des Modelljahres 1995 nahezu alle Neufahrzeuge ab Werk serienmäßig mit der elektronischen Wegfahrsperre ausgerüstet sind, ist die Zahl der Autodiebstähle nach Jahren ständigen und seit 1990 geradezu explosionsartigen Anstiegs endlich wieder deutlich zurückgegangen. Dies wirkte sich bereits günstig auf die Beiträge für die Kaskoversicherung aus
 
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Kontakt für Presse
Christian Weishuber
Allianz Versicherungs-AG
Fon: +49.89.3800-18169
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