Mobilität braucht Sicherheit
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"Durch unsere Forschung haben wir in den letzten 30 Jahren entscheidend zur Verbesserung des Deformationsverhaltens und der Reparaturfreundlichkeit der Autos, zur Kostendämpfung im Reparaturwesen und zur größeren aktiven und passiven Sicherheit von Kraftfahrzeugen beigetragen. Das wirkte sich für die Verbraucher auch günstig auf die Prämien in der Autoversicherung aus." Diese Bilanz zieht Prof. Dr.-Ing. Dieter Anselm, Geschäftsführer des Allianz Zentrums für Technik (AZT).
Allianz Versicherungs-AG, München
Als sich Anfang der 70er-Jahre die Reparaturkosten bei Kraftfahrzeugschäden drastisch erhöhten und die Autoversicherung spürbar verteuerten, entschloss sich die Allianz Versicherungs-AG, ihrem 1932 in Berlin gegründeten und 1962 nach Ismaning bei München verlegten Allianz Zentrum für Technik einen eigenen Geschäftsbereich Kraftfahrzeugtechnik anzugliedern. Dessen Initiator und Leiter, Prof. Dr.-Ing. Max Danner, begann mit seinen Mitarbeitern, Unfallschäden systematisch zu erforschen und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sie vermieden oder in ihren Auswirkungen begrenzt werden können.
Entwicklung des AZT
Das AZT entwickelte beispielsweise die Abschnittsreparatur, setzte das System der Teil- und Beilackierung durch, machte Vorschläge zur Ersatzteilgestaltung und Reparatursystematik und regte die Automobilindustrie unter anderem dazu an, energieumwandelnde und reparaturfreundlichere Stoßfängersysteme und Längsträger zu konstruieren.
"Das alles", so Prof. Anselm, seit 1993 Nachfolger von Max Danner, "waren entscheidende Schritte, Unfallreparaturkosten zu sparen - und zwar ohne Einbußen hinsichtlich Sicherheit, Qualität und Optik." Als zusätzlichen Effekt nennt der Unfallforscher den Beitrag zum Umweltschutz durch geringeren Materialverbrauch z.B. bei Blechen und Lacken sowie den Verbrauchernutzen: "Der Prämienanstieg in der Autoversicherung wurde erfolgreich eingedämmt."
Nicht nur Gefahren sondern auch Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt
Die wissenschaftlichen Untersuchungen des AZT z.B. auf den Gebieten Sicherheitsgurt, Airbag, Kinderrückhaltesystem, Transport von Kindern mit dem Fahrrad, Hund im Auto, Motorradunfall, Autositz und Kopfstütze haben Risiken für die Verkehrsteilnehmer deutlich gemacht. "Wir haben aber nicht nur die Gefahren, sondern immer auch konkrete Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt und entsprechende Richtlinien bzw. Empfehlungen entwickelt. Und die Industrie hat sie aufgegriffen und umgesetzt - zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, zum Vorteil für die Menschen", betont Prof. Anselm.
Verbrauchernutzen schaffte der von ihm geleitete Geschäftsbereich Kraftfahrzeugtechnik im AZT auch dadurch, dass er das Anforderungsprofil für die elektronische Wegfahrsperre entwickelte. Seither geht die Zahl gestohlener Fahrzeuge Jahr für Jahr deutlich zurück, von mehr als 144.000 im Jahr 1993 auf unter 70.000 im Jahr 2000. "Das hat die Schadenbilanz der Autoversicherer entlastet und sich günstig auf die Kaskoprämien ausgewirkt."
 
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Kontakt für Presse
Christian Weishuber
Allianz Versicherungs-AG
Fon: +49.89.3800-18169
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