Mobilität braucht Sicherheit
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Am 30. November 2004 fand im Allianz Zentrum für Technik (AZT) in Ismaning ein Pressegespräch über "Entwicklung der Instandsetzungkosten in den letzten 20 Jahren" und "Wie sicher ist ein repariertes Fahrzeug" statt. Beispielhaft verglich das AZT dabei den Golf II mit dem aktuellen Golf V.
Allianz Zentrum für Technik
Ismaning bei München, 1. Dezember 2004
Volkswagen hat die Ergebnisse der Reparaturforschung im Allianz Zentrum für Technik (AZT) aufgegriffen und das Deformationsverhalten seiner Automobile erheblich verbessert. Nach dem AZT-Crashreparaturtest betragen die Reparaturkosten beim aktuellen Golf heute ca. 2.600 EUR. Sie liegen damit mehr als die Hälfte (etwa 3.200 EUR) unter denen für einen Golf II (Baujahr 1984), obwohl der neue Golf besser ausgestattet und schwerer ist.
"Dies ist ein Beispiel dafür, wie die jahrzehntelange Forschungsarbeit des Allianz Zentrums für Technik bei den Autoherstellern zur Kostendämpfung zum Nutzen der Verbraucher beigetragen hat", erklärt AZT-Geschäftsführer Dieter Anselm.
Illustratives Bild
Konstruktion konsequent optimiert
Nach einer Beschädigung des Golf II beim AZT-Crashreparaturtest (Aufprallgeschwindigkeit 15 km/h bei 40 Prozent Überdeckung) kostet die Reparatur heute rund 5.800 EUR. Nach einem identischen Crashversuch an einem Golf V (Baujahr 2004) ergeben sich Reparaturkosten von nur 2.600 EUR.
Die Einsparung von rund 55 Prozent ist nur möglich, weil der Autohersteller seine Konstruktion konsequent so optimiert hat, dass die Aufprallenergie im Stoßfängersystem mit integrierten Deformationselementen in Verformungsenergie umgewandelt wird. Geschweißte Teile der Fahrzeugstruktur, wie z. B. der Motorlängsträger, werden beim neuen Golf nicht mehr demoliert. Da ausschließlich Schraubteile beschädigt werden, können diese mit sehr geringem Zeit- und Kostenaufwand ausgewechselt werden.
Die genannte Reparaturkosteneinsparung von 55 Prozent gegenüber dem Golf II konnte erreicht werden, obwohl der im Allianz Zentrum für Technik gecrashte neue Golf eine dem heutigen Stand der Technik entsprechende Ausstattung (z. B. Klimaanlage) hat und etwa 300 Kilogramm mehr wiegt als der Golf II.
Illustratives Bild
Ziel: Teure Ausstattung beschädigungsfrei halten
AZT-Geschäftsführer Anselm: "Damit wird auch die häufig zu hörende Aussage entkräftet, dass durch die höherwertigere Ausstattung heutiger Pkws die hineinkonstruierte Verbesserung am Deformationsverhalten und der Reparaturfreundlichkeit kompensiert würde. Ein entscheidendes Ziel für neue Modelle muss sein, teure technische Ausstattung bei Unfällen im Stadtverkehr beschädigungsfrei zu halten."
 
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Kontakt für Presse
Christian Weishuber
Allianz Versicherungs-AG
Fon: +49.89.3800-18169
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