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Straßenverkehr: Aller Anfang ist schwer
Zu Schulbeginn machen sich über 800.000 Erstklässler in Deutschland erstmals auf den Schulweg. Da sie im Straßenverkehr unerfahren sind, besteht für sie erhöhte Unfallgefahr. Die Allianz Sicherheitsexperten raten den Autofahrern daher zu erhöhter Vorsicht im Straßenverkehr.
Allianz Versicherungs-AG
München, 9. August 2005
München, 9. August 2005
Schulbeginn nach den Sommerferien. Das bedeutet, dass für mehr als 840.000 Abc-Schützen, so eine Prognose der Kultusministerkonferenz vom April 2005, der Ernst des Lebens beginnt. Und dies bereits, bevor sie überhaupt einen Fuß in die Schule gesetzt haben - nämlich auf dem Weg dorthin.
Auf dem Schulweg und im Straßenverkehr lauern viele Gefahren. Wie das Statistische Bundesamt ermittelt hat, wurden letztes Jahr 37.132 Kinder unter 15 Jahren bei Verkehrsunfällen verletzt und 153 getötet - viele davon auf dem Weg von und zur Schule.
Abc-Schützen auf Schulweg vorbereiten
Obwohl Kindergärten und Vorschulen die Schulanfänger bereits auf das Verhalten auf Fußwegen sowie beim Überqueren von Straßen vorbereitet haben und oft auch die Eltern mit ihnen den Schulweg geübt haben, ist das Erlernte bei der ganzen Aufregung in den ersten Schultagen schnell vergessen.
Damit die Kids zügiger ins Klassenzimmer kommen, suchen sie schon mal Abkürzungen, die nicht so sicher sind wie Zebrastreifen oder Fußgängerampeln. Da sie aber noch nicht so schnell wie erfahrene Verkehrsteilnehmer reagieren und weder Gefahren noch Abstände zu fahrenden Autos abschätzen können, besteht ein höheres Risiko, dass sie in einen Verkehrsunfall verwickelt werden.
Schulanfang: Allianz rät Autofahrern zu besonderer Vorsicht
Sicherheitsexperten der Allianz raten deshalb Autofahrern, besonders vor- und umsichtig zu fahren, wenn Kinder in Sichtweite kommen. Das heißt im Einzelnen: Fuß vom Gas, bremsbereit bleiben und die Kinder immer im Auge behalten. Man kann ja nie wissen, was sie als Nächstes so vorhaben.
Zudem sollten sich die Autofahrer besonders in Wohngegenden und rund um Schulen genau an die Geschwindigkeitsbegrenzungen, meist 30 Stundenkilometer, halten. Besondere Vorsicht ist am Morgen und um die Mittagszeit geboten, wenn die Schüler zur Schule gehen oder auf dem Heimweg sind.
Auch sollten sich Fahrzeuglenker an Straßenüberquerungen, die durch Schülerlotsen gesichert sind, langsam nähern und stoppen, wenn sie per Signalkelle dazu aufgefordert werden. Von diesen meist in Signalgelb gewandeten "Schulweg-Engeln" gibt es nach Angaben der Deutschen Verkehrswacht rund 55.000 in ganz Deutschland. Diese ehrenamtlichen Helfer sichern Schulwege an gefährlichen Stellen und helfen den Abc-Schützen beim Überqueren von Straßen.