Mobilität braucht Sicherheit
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Allianz Sicherheitsexperten raten Autofahrern, in der kalten Jahreszeit mit Winterreifen zu fahren. Wer dies bei Eis und Schnee versäumt, könnte in Zukunft sogar ein Bußgeld riskieren.
Allianz Versicherungs-AG
München, 28. Dezember 2005
"Zu teuer", "Bei uns schneit es doch eh' kaum", "Ich habe keinen Platz, um die Sommerreifen zu lagern": Es gibt viele Ausreden, die Autofahrer immer wieder anführen, wenn sie ohne Winterreifen unterwegs sind. Die Süddeutsche Zeitung schreibt, dass 20 Millionen der insgesamt 45,4 Millionen Pkw ohne Winterreifen in Deutschland auf verschneiten Straßen herumfahren.
Nach Auskunft des Allianz Zentrum für Technik (AZT) reicht schon ein Argument, um rechtzeitig von Sommer- auf geeignete Winterpneus umzusteigen: Die Spezialreifen für die kalte Jahreszeit sorgen für mehr Sicherheit.
Dank ihrer speziellen Gummimischung und ihres Reifenprofils bieten sie bei Schnee und Eis einen kürzeren Bremsweg, mehr Seitenführung und bessere Bodenhaftung.
Profil und Alter der Reifen sollte stimmen
Um diese Vorteile nicht gleich wieder einzubüßen, raten die Experten des AZT, nur Winterreifen zu verwenden, die nicht älter als sechs Jahre sind. Denn mit zunehmendem Reifenalter härtet die Gummimischung aus und kann dann die fahrdynamischen Kräfte nicht mehr optimal auf die Straße übertragen.
Die Profiltiefe sollte nicht weniger als vier Millimeter betragen. Außerdem ist es empfehlenswert, regelmäßig den Luftdruck zu kontrollieren. Das garantiert auch während der kalten Tage den richtigen Halt auf dem Asphalt.
Ab 2006 ohne Winterreifen mit Bußgeld
Ein weiteres Argument pro Winterreifen liefert ein Gesetzesentwurf zur Änderung der Straßenverkehrsordnung (StVO), der im Januar 2006 voraussichtlich verabschiedet wird: Danach wird zwar keine Winterreifenpflicht in Deutschland eingeführt, aber der § 2 Absatz 3a der StVO wird um folgenden Zusatz ergänzt: "Bei Kraftfahrzeugen ist die Ausrüstung an die Wetterverhältnisse anzupassen."
Ein Verstoß gegen diesen Grundsatz soll mit einem bundeseinheitlichen Bußgeld geahndet werden, das die Polizei nach Augenschein bei ungenügender Winterausrüstung verhängen dürfte. 20 EUR müssten demnach ertappte Autofahrer hinlegen, wenn sie von den Ordnungshütern beim Auto fahren ohne Winterreifen auf verschneiten Straßen erwischt würden. 40 EUR wären fällig, wenn jemand ohne ausreichende Winterausrüstung Auto führe und dabei andere Verkehrteilnehmer - etwa durch Querstehen - behinderte.
 
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Kontakt für Presse
Christian Weishuber
Allianz Versicherungs-AG
Fon: +49.89.3800-18169
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