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Gegen den dreisten Diebstahl aus dem Auto
Die Allianz Sicherheitsexperten geben Ratschläge, wie sich Autofahrer gegen Diebstahl aus dem Auto schützen können. Besonders Cabrios und Autos, die beim Parken nicht abgeschlossen werden, sind stark gefährdet.
Allianz Versicherungs-AG
München, 1. September 2005
München, 1. September 2005
In Deutschland wurden im vergangenen Jahr insgesamt 439.654 Diebstähle aus Kraftfahrzeugen von der Polizei erfasst. Damit ging zwar die Anzahl der Delikte im Vergleich zu 2003 zurück, doch die Methoden der Diebe werden immer dreister.
So schrecken manche nicht davor zurück, aus einem fahrenden Cabrio Wertsachen zu stehlen. Oder sie greifen sich die Handtasche vom Beifahrersitz, während der arglose Fahrzeuglenker an einer roten Ampel wartet. Mit einem Zweirad entkommen die Diebe meist problemlos durch sich stauende Wagenkolonnen oder über für Autos nicht passierbare Wege.
Allianz Sicherheitsexperten: Nichts offen im Wagen liegen lassen
Da Pkw-Fahrer kaum eine Chance haben, derartige Übergriffe zu verhindern oder schnell genug auf Diebstähle im Vorbeifahren zu reagieren, raten Sicherheitsexperten des Allianz Zentrums für Technik dazu, Handtasche, Portemonnaie oder andere wertvolle Gegenstände so unterzubringen, dass sie von außen nicht erreichbar sind. Also, je nach Größe am besten ab damit in den Kofferraum, ins Handschuhfach oder in den Fußraum des Beifahrersitzes. Mit hochgefahrenen Seitenscheiben erschwert man zudem Ganoven den gezielten Zugriff.
Wer beim Verstauen von Gegenständen im Auto während der Fahrt vorsichtig ist, sollte auch beim Parken nicht leichtsinnig werden. Keine Wertsachen, Ausweise und Papiere offen im Wagen liegen lassen. Denn das könnte Langfinger erst anlocken. Türen und Kofferraum verriegeln, Fenster und Verdeck schließen.
Wenn möglich, einen bewachten Parkplatz aufsuchen. Sonst könnte es leicht passieren, dass nicht nur eine Handtasche abhanden kommt, sondern gleich das ganze Gefährt.