Mobilität braucht Sicherheit
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Sicherheitsexperten des Allianz Zentrums für Technik (AZT) empfehlen Radfahrern bei schlechter Sicht, in der Dämmerung und bei Dunkelheit stets die Beleuchtung einzuschalten. Zusätzlich raten sie, reflektierende Bekleidung und Helme zu tragen.
Allianz Versicherungs-AG
München, 15. März 2006
Der Frühling beginnt und die Temperaturen werden wieder milder. In Deutschland macht sich das Heer der rund 29 Millionen regelmäßig radelnden Bundesbürger wieder auf, am Straßenverkehr teilzunehmen, so eine Schätzung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs e.V. (ADFC). Doch neben dem Spaß sollten Radfahrer auch die Gefahren im Auge behalten, die das Fahren mit sich bringt - angesichts von rund 66 Millionen Fahrrädern in Deutschland, wie der Zweirad-Industrie-Verband in einer Statistik für 2004 veröffentlicht hat.
Die hohe Fahrraddichte im Straßenverkehr scheint ihren Preis zu haben: Im vorletzten Jahr beispielsweise verunglückten auf deutschen Straßen rund 74.000 Radfahrer, dabei wurden 73.162 Menschen verletzt und 457 getötet, so das Statistische Bundesamt Deutschlands. Besonders häufig verunglückten Kinder unter 15 Jahren, nämlich 13.241 oder 18 Prozent. Fast jeder zweite getötete Fahrradfahrer (47 Prozent) war dagegen über 65 Jahre alt.
Laut AZT passieren nicht wenige Unfälle mit Fahrradfahrern, weil sie in der Dämmerung schlichtweg von anderen Verkehrsteilnehmern übersehen werden.
AZT-Sicherheitsexperten empfehlen: Sichtbarkeit erhöhen
Um diese Gefahr zu minimieren, sollte vor Fahrtantritt sichergestellt werden, dass die Lichtanlage funktioniert. Rückstrahler und Reflektoren sollten sauber sein und nicht durch Gegenstände oder Kleidungsstücke verdeckt werden.
Pflicht sind ein weißer Scheinwerfer vorne und eine rote Rückleuchte, die mit einem Dynamo betrieben werden, ein nach vorne wirkender weißer Reflektor und zwei rote Rückstrahler hinten. Daneben nach vorne und hinten wirkende Reflektoren in beiden Pedalen und mindestens zwei symmetrisch angebrachte Speichenreflektoren nach jeder Seite pro Rad oder einen durchgehenden weißen Leuchtstreifen auf den Reifen oder in den Speichen.
Darüber hinaus können Radler die Sicherheit noch durch helle Kleidung, reflektierende Helme sowie fluoreszierende Anhänger oder Bänder für Arme und Beine erhöhen. Jetzt nur noch das Licht rechtzeitig einschalten, vorsichtig und den Verkehrsregeln entsprechend fahren - und schon geht es sicherer durch die Dunkelheit.
Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen, der Ihnen oben rechts zur Verfügung gestellt wird.
 
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Kontakt für Presse
Christian Weishuber
Allianz Versicherungs-AG
Fon: +49.89.3800-18169
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