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Autositze im Test
Autositze sind in mancher Hinsicht nicht so gut, wie sie sein könnten. Aus diesem Grund hat eine internationale Arbeitsgruppe von Versicherern bereits Ende 2004 ein Prüf- und Bewertungsverfahren vorgestellt für die Schutzfunktion von Fahrzeugsitzen gegen Schleudertrauma beim Heckaufprall. An dessen Entwicklung war auch das Allianz Zentrum für Technik (AZT) maßgeblich beteiligt.
Wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in einer aktuellen Pressemeldung bekannt gab, liegen seitens der International Insurance Whiplash Prevention Group (IIWPG), die das Verfahren eingeführt hat, jetzt die Testresultate von 43 Sitzen des Modelljahres 2007 vor.
Demnach ist der Anteil der als „gut“ bewerteten Sitze von 19 auf 28 Prozent gestiegen. Bei den „mäßigen“ Sitzen gab es mit 26 Prozent keine Veränderung zum Vorjahr. Deutliche Verbesserungen erzielten die Sitze der Klasse der Kompakt- und Geländewagen. Bei Letzteren liegt der Anteil der „guten“ Sitze mit 43 Prozent am höchsten. Bei Kleinwagen und Minivans besteht derzeit noch der größte Verbesserungsbedarf: Nur acht Prozent der Kleinwagen bringen gute, 37 Prozent dagegen schlechte Ergebnisse. Wie der GDV berichtet, appelliert die Unfallforschung der Versicherer daher an Autohersteller und die Zulieferindustrie, Fahrzeugsitze weiter zu verbessern.