Mobilität braucht Sicherheit
Sie sind derzeit nicht bei Allianz Autowelt angemeldet. LoginRegistrieren
 
Seite weiterempfehlenSeite drucken
 
Der Verkauf von Versicherungspolicen und eine schnelle, komplikationslose Schadenabwicklung werden für Autohäuser immer wichtiger. Ein innovatives Kooperationsmodell zwischen Herstellern, Importeuren, Händlern und der Allianz soll künftig die Erträge sichern.
Allianz Deutschland AG / VDIK
München / Bad Homburg, 09.05.2007
Die Ertragssituation der Autohäuser hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt: Wichtigste Größe ist nicht mehr der Fahrzeugverkauf, sondern das Werkstattgeschäft und der Verkauf von Finanzprodukten. Schon jeder siebte Neuwagen wird heute zusammen mit einer Kfz-Versicherungspolice verkauft.
Auf ihrem sechsten gemeinsamen Kongress anlässlich der Leipziger Messe Auto Mobil International (AMI) diskutierten der Verband der internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) und die Allianz mit deutschen und internationalen Automobilherstellern sowie deren Captives, wie neue Kooperationsmodelle zwischen Automobilherstellern, markengebundenen Werkstätten, Captives und produktgebender Versicherung zur Ertragssicherung und Kundenbindung beitragen können.
Automatisierung sorgt für Transparenz
Während sich die Zusammenarbeit zwischen Versicherer und Autohaus auf der Verkaufsseite auch dank elektronischer Plattformen deutlich verbessert hat, gibt es bei der Schadenabwicklung noch Optimierungspotential: "Angesichts einer extrem angespannten Situation auf der Kostenseite kommt es bei der Schadenabrechnung derzeit oft zu Konflikten zwischen Rechnungsausstellern und Rechnungsprüfern", erklärte Michael Wagner, Leiter Kraft-Schaden der Allianz Versicherungs-AG.
"Um diese Konflikte künftig zu vermeiden, können gemeinsam festgelegte Regelwerke Versicherern und Autohäusern die nötige Klarheit in den Abläufen bei der Schadenabwicklung schaffen." Statt jede Rechnung einzeln zu kontrollieren, sollen Schadenabrechnungen in Zukunft über elektronische Tools laufen, die automatisch auf Regelkonformität prüfen.
"Eine automatisierte, standardisierte und damit auch schnellere Bearbeitung mit Stichprobenprüfungen sorgt für Transparenz in den Abläufen und stellt wegen deutlich geringeren Prozesskosten sowohl für das Autohaus als auch für den Versicherer eine erhebliche Einsparmöglichkeit dar", so Wagner. Auch Pauschalabrechnungsverfahren, zum Beispiel bei Mietwagen, sollen in dieses Modell integriert werden.
Vertrauenssituation zwischen Händler, Versicherung und Kunde
Die Allianz wird ihren Kooperationspartnern in der Automobilwirtschaft entsprechende Modelle für die Schadenabwicklung bereits in diesem Jahr flächendeckend zur Verfügung stellen. "Die in unserem Modell enthaltene Anreizstruktur ist für die Autohäuser wirtschaftlich erheblich sinnvoller als die Angebote der Wettbewerber", sagt Karl-Walter Gutberlet, Vorstand der Allianz Versicherungs-AG.
"Statt den Kunden durch Tarife mit Werkstattbindung aus der Werkstatt seines Vertrauens herauszusteuern, schaffen wir durch unser Kooperationsmodell eine Vertrauenssituation zwischen Händler, Versicherung und Kunden." Alle Teilnehmer des Kongresses waren sich darüber einig, dass der Verkauf von Versicherungspolicen für das Autohaus nachweislich einen zusätzlich Ertrag im Reparaturgeschäft erwirtschaftet und das mit steigender Tendenz.
Nur wer die Vermittlung eines Versicherungsvertrages in den Prozess des Fahrzeugverkaufes bestmöglich integriert, kann die Wertschöpfungskette vom Verkauf bis zur Reparatur richtig ausnutzen. Dazu kommt der Wunsch nach einer schnellen und unkomplizierten Schadenabwicklung zwischen Autohaus und Versicherungsunternehmen.
Trend geht deutlich in Richtung Werkstattgeschäft
"Eine organisierte, konfliktfreie Schadenabwicklung ist eine wesentliche Voraussetzung für die Rentabilität der Autohäuser", so Thomas Almeroth, Geschäftsführer des VDIK. "Der Kongress hat bestätigt, dass der Trend, den Ertrag vornehmlich aus dem Werkstattgeschäft zu generieren, sich noch verstärken wird."
Almeroth weiter: "Deshalb wollen wir gemeinsam mit der Versicherungswirtschaft Modelle verfolgen, die dazu beitragen, unsere Potenziale für Ertrag und Kundenbindung auszuschöpfen und den Autohäusern die wirtschaftlichen Mittel sichern, um ihren Kunden auch künftig eine qualitativ hochwertige Reparaturleistung anbieten zu können, ohne dabei die Versicherungspartner über Gebühr zu belasten."
 
Seite weiterempfehlenSeite drucken
 
 
Kontakt für Presse
Christian Weishuber
Allianz Versicherungs-AG
Fon: +49.89.3800-18169
>
Allianz Autobörse
Mehr als 1 Mio. Fahrzeuge, kostenloses Inserat mit Bildern und Umkreissuche.
>