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Mit Martin Ragginger und Jörg Hardt und damit mit insgesamt vier Porsche 911 GT3 Cup startete Schnabl Engineering beim Großen Preis von Deutschland in Hockenheim. Ragginger holt im Porsche Mobil 1 Supercup auf dem Allianz Autowelt-Elfer Rang sieben im Feld der 25 Starter. Jörg Hardt fiel bei seiner Rückkehr in den schnellsten Markenpokal der Welt mit dem AvD Carrera nach starker Fahrt mit einem Folgeschaden einer Kollision aus.
"Beide Fahrer kann ich einfach nur uneingeschränkt loben, denn sie haben eine tolle Arbeit abgeliefert", freute sich Teamchef Sven Schnabl über die tadellosen Leistungen von Jörg Hardt und Martin Ragginger am Steuer der 450 PS-starken Porsche 911 GT3 Cup. Nur wenige Tage vor dem deutschen Formel 1 Grand Prix - der vom Automobilclub von Deutschland (AvD) als sportlicher Ausrichter durchgeführt wird - wurde die Idee geboren, neben den Stammpiloten Thomas Messer und Tim Bridgman zwei weitere Fahrer einzusetzen. "Dafür ein ganz recht herzliches Dankeschön an unsere Partner Allianz Autowelt und AvD, die uns dabei tatkräftig unterstützt haben", freuen sich Schnabl, Hardt und Ragginger darüber, beim Heimspiel in Hockenheim antreten zu können.
Illustratives Bild
Der Rheinländer Jörg Hardt kehrte nach einer zweijährigen Pause wieder zu dem Team zurück, mit dem er bereits im Carrera- und im Supercup erfolgreich war. "Und für mich ist Schnabl Engineering eh meine sportliche Heimat", ergänzt der Österreicher Martin Ragginger, der für das hessische Team in dieser Saison bereits drei Mal auf dem Podium stand und derzeit Rang drei im Porsche Carrera Cup Deutschland belegt. Der 22-jährige ehemalige Porsche-Junior drückte bereits dem Qualifying deutlich seinen Stempel auf. Mit einer Runde am Limit übernahm er kurz vor Schluss des Zeittrainings die Führung, konnte sich aber nur Minuten über die Rundenzeit freuen, die ihm souverän die Pole-Position eingebracht hätte.
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"Ausgangs der ersten Kurve bin ich auf dem noch feuchten Kerb mit allen vier Rädern über die Streckenbegrenzung gerutscht und dafür wurde mir genau diese Rundenzeit gestrichen", so ein wenig erfreuter Martin Ragginger. "Es war höchstens ein Nachteil, kein Vorteil, aber so sind halt die Regeln", kommentiert er seinen nun zehnten Startplatz mit nur 37/100 sec Rückstand auf den Trainingsschnellsten. "Und ich bin eh kein großer Qualifyer", blieb Teamkollege Jörg Hardt bei Startplatz 15 und einer halben Sekunde Rückstand auf die Spitze gelassen. "Wenn man zwei Jahre nicht mehr am Steuer eines Cupelfer gesessen hat, geht die Zeit in Ordnung", war Teamchef Schnabl dennoch zufrieden. Im Rennen war der Traum der TOP-10-Platzierung für Jörg Hardt dann aber bereits zur Rennhälfte ausgeträumt. "Nach einer Berührung mit Sascha Maassen bin ich mit einem Problem an der Aufhängung ausgefallen", fasste er seine sechs Rennrunden zusammen. "Den Start habe ich nicht optimal hinbekommen; das Rennen selbst war aber ganz okay. Allerdings bin ich überrascht, wie unglaublich hart im Mittelfeld des Cups gefahren wird."
Ein Szenario, das Teamkollege Martin Ragginger aus dem Porsche Carrera Cup kennt. "Ein Supercuprennen bin ich aber auch schon seit zwei Jahren nicht mehr gefahren und für die lange Pause kann ich mit Rang sieben recht zufrieden sein", schaut er auf die 14 Rennrunden zurück. "Ich kann Jörg nur zustimmen: Hier wird unglaublich hart und vor allem zweikampfhart gefahren, ich habe mehrfach Stöße von Gegnern bekommen." Der Schnabl-Pilot hält sich aber so gut es geht aus allen Rangeleien heraus. "Martin ist gut und couragiert gefahren", lobt ihn Sven Schnabl. "Ich zieh den Hut vor ihm, denn er konnte den Speed der Spitze mitgehen, aber von Rang zehn kann man den Abstand zu den Führenden unmöglich aufholen."
Mit dem Wissen um die gute Leistung und einem angenehmen Nebeneffekt verabschiedet sich die Mannschaft aus Hockenheim. "Wir haben nicht nur ein Supercuprennen bestritten, sondern auch sehr viel für die nächsten Rennen des Porsche Carrera Cup gelernt und dafür nochmals vielen Dank an unsere Partner Allianz Autowelt und AvD", schauen Jörg Hardt, Martin Ragginger und Schnabl Engineering auf das Formel-1-Wochenende beim Großen Preis von Deutschland in Hockenheim zurück.
 
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Christian Weishuber
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