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Dank ESP sicherer mit dem Wohnwagen unterwegs
GP. Sommerzeit ist Reisezeit. Die Koffer gepackt und ab in den Urlaub. Viele, die mit dem Auto unterwegs sind, nehmen ihre eigenen vier Wände gleich mit. Doch die Fahrt mit dem Wohnwagen will geübt sein. Sonst endet die schönste Zeit im Jahr bereits auf der Autobahn.
Allein in Deutschland gab es im vergangenen Jahr 1.350 Unfälle außerhalb geschlossener Ortschaften, in die Fahrzeuge mit Anhängern verwickelt waren - einige davon mit schwersten Folgen für Fahrer und Insassen. Verkehrssicherheitsexperten empfehlen daher spezielle Fahrsicherheitstrainings, die Automobilclubs gerade jetzt vor der Reisezeit oft anbieten.
Wer darüber hinaus auf Nummer sicher gehen will, achtet bei seinem Fahrzeug auf einen eingebauten Schutzengel in Form des Elektronischen Stabilitäts-Programms, kurz ESP. Denn auch beim Ziehen großer Wohnwagen überwacht das System ständig die Bewegungen des Zugfahrzeugs. Und entstehen in Letztgenanntem durch einen schlingernden Anhänger ungewollte Pendelbewegungen, bremst ESP einzelne Räder des Autos ab und hilft dem Fahrer so, in der gewünschten Spur zu bleiben.
Viele neue Modelle von Automobilherstellern haben mittlerweile bereits ein erweitertes ESP im Programm - einige serienmäßig, manche gegen Aufpreis. Erkennt das Sicherheitssystem anhand typischer Bewegungen im Zugfahrzeug das Aufschaukeln des Anhängers, bremst es das Auto über alle vier Räder auf eine unkritische Geschwindigkeit ab, nimmt gleichzeitig die Motorkraft zurück und beendet so das Schlingern.
"An diesem Plus an Sicherheit sollte keiner sparen, der entspannt ans Ziel kommen will", so ESP-Experte Michael Meyer von Bosch. Das erweiterte ESP ist übrigens für alle Arten von Anhängern geeignet.
Copyright by GLOBUS-PRESS GmbH & Co. KG, Foto: Bosch/GP
