Mobilität braucht Sicherheit
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Spezielle Materialien erfordern spezielle Pflege
PVC–beschichtetes Gewebe reinigt man am besten mit klarem Wasser und einem Tuch oder einer weichen Bürste. Bei stärkeren Verschmutzungen etwas fettlösendes Spülmittel beigeben. Dieses aber wieder gut abwaschen.
Trailtex und einseitig acrylat-beschichtetes Zeltgewebe: Leichte Verschmutzungen sollten ebenfalls mit klarem Wasser und einem Tuch oder einer Bürste gereinigt werden. Bei größeren Flecken können Sie neutrales Waschmittel wie Kernseife zugeben. Auch hier sollten die Waschmittelrückstände vollständig ausgewaschen werden, damit das Gewebe seine Materialeigenschaften nicht verliert.
Leichte Verschmutzungen bei Acryl-Zeltgewebe und Baumwolle werden mit einem farblosen Radiergummi oder einer Bürste bekämpft. Hartnäckige Flecken sollte man mit einem Gemisch aus lauwarmem Wasser und einem ph-neutralen Waschmittel entfernen.
Acryl-Zeltgewebe und Baumwolle sollten nach der Reinigung am besten mit einer Imprägnieremulsion nachbehandelt werden. Diese wird durch ein Tauchbad aufgebracht und bewirkt somit eine gleichmäßige Verteilung.
Für lange Freude an den Reißverschlüssen
Reißverschlüsse bleiben leichtgängig, wenn man sie in gewissen Abständen mit handelsüblichem Reißverschluss-Spray behandelt. Aber auch ein einfaches Hausmittel erweist sich hier als guter Helfer: Seife, Wasser und eine weiche Bürste oder ein weicher Schwamm erzielen das gleiche Ergebnis wie ein Spray. Wichtig ist, dass die Seife bzw. das Reinigungsmittel Tenside enthalten, um eine Rückfettung der Reißverschlusskette zu gewährleisten.
Ab und zu sollte auch ein Imprägnierspray verwendet werden. Eine Pflege mit Wachs ist nicht zu empfehlen, da sich dann verstärkt Schmutz und Sand absetzen können und der Reißverschluss so verklebt. Für lange Haltbarkeit sollten die Reißverschlüsse außerdem schonend und langsam geöffnet und geschlossen werden. Es empfiehlt sich, die Reißverschlussenden über Kreuz abzuspannen, um ein Überdehnen zu vermeiden.
Der richtige Umgang mit Fensterfolien
Bei den Fensterfolien sollte man unbedingt auf alkohol- und lösungsmittelhaltige Reinigungsmittel verzichten, denn diese führen zur Verhärtung der Folie und machen sie brüchig. Zum Reinigen der Fenster genügt warmes Wasser und ein weiches Tuch. Übrigens: Die Inhaltsstoffe der beliebten Window-Color-Bilder können dem Material schaden, deshalb lieber darauf verzichten.
Auch beim Einlagern ist es ratsam, den Fensterfolien gesonderte Aufmerksamkeit zu schenken und sie extra zu schützen: Kommt eine Fensterfolie mit anderen synthetischen oder beschichteten Zeltmaterialien in Berührung, so kann es zu einer „Weichmacher-Wanderung“ kommen und die Folie wird „blind“. Es ist deshalb ratsam, als Schutz Seidenpapier oder die Vorzeltgardinen einzusetzen.
Wie bekommt man...
...Knicke aus den Zeltfenstern? Falls das Fenster Falten vom Zusammenlegen bekommen hat, empfiehlt es sich, die Fensterteile an einer warmen Stelle, z. B. über einem Heizkörper – ohne diesen zu berühren – aufzuhängen, bevor das Zelt nach dem Überwintern das erste Mal wieder aufgebaut wird.
Was tun, wenn...
...sich Kondenswasser im Zeltinneren bildet? Die Bildung von Kondenswasser im Zeltinneren ist eine Erscheinung, die durch Schwankungen zwischen Außen- und Innentemperatur hervorgerufen wird. Durch diesen Temperaturunterschied steigt die Feuchtigkeit vom wärmeren Boden auf und schlägt sich auf der Innenseite des kälteren Daches nieder.
Mit einem luftdichten Zeltboden und bei guter Durchlüftung lässt sich Kondenswasserbildung deutlich reduzieren. Ein Innenhimmel schafft wohnliches Ambiente und hat zudem eine isolierende Wirkung. Eine Luftschicht zwischen Dach- und Innenhimmel sorgt für ausreichende Luftzirkulation. Das spezielle Baumwoll-Nesselgewebe absorbiert gleichzeitig die Feuchtigkeit.
Das Gefühl, es regnet ins Zelt
Wenn starker Regen auf das Dach fällt, haben viele Leute das Gefühl, dass es ins Zelt „hineinregnet“. Tatsächlich handelt es sich aber um Kondenswasser, das durch Erschütterungen am Dach herabtröpfelt – ein Zeichen für die gute Dichte des Zeltes. Also, keine Angst, in ein qualitativ hochwertiges Zelt kann es nicht hineinregnen.
Pflegetipps fürs Gestänge
Nachdem man es vom Schmutz befreit hat, kann man die Oberfläche des Stahlrohrgestänges mit Autowachs o.ä. behandeln. Die Lebensdauer des Stahlrohrgestänges verlängert sich somit erheblich.
Da allein die Luftfeuchtigkeit eine Rostbildung am Zeltgestänge verursachen kann, sollte ein Vorzelt idealerweise an einem Lagerort aufbewahrt werden, der keinen größeren Temperaturschwankungen ausgesetzt ist, um die Bildung von Kondenswasser zu vermeiden.
Am Ende der Saison...
...sollte das Zelt unbedingt gründlich gereinigt werden. Spritzt man es auch während der Saison zwischendurch mit klarem Wasser ab, können sich Dreck, Blütenstaub und Samen gar nicht erst richtig ansetzen.
Das Zelt sollte aber erst eingepackt werden, wenn es ganz trocken ist, denn auch beschichtetes Gewebe kann von Schimmel oder Stockflecken befallen werden.
Quelle: www.fritz-berger.de
 
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Kontakt für Presse
Christian Weishuber
Allianz Versicherungs-AG
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