Mobilität braucht Sicherheit
Sie sind derzeit nicht bei Allianz Autowelt angemeldet. LoginRegistrieren
 
Seite weiterempfehlenSeite drucken
 
Aktiv steht für „Adaptive und Kooperative Technologien für den Intelligenten Verkehr“. An dieser deutschen Forschungsinitiative sind 29 Partner beteiligt – darunter auch das Allianz Zentrum für Technik.
Allianz Zentrum für Technik
Text Das Allianz Zentrum für Technik (AZT) ist offizieller Partner der Aktiv-Forschungsinitiative. Es unterstützt das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderte Projekt gemeinsam mit Partnern aus Automobil-, Elektronik-, Telekommunikations- und Softwareindustrie sowie mit Forschungsinstituten und mit der Straßen- und Verkehrsverwaltung.
Aktiv hat das Ziel, den Verkehr der Zukunft sicherer und flüssiger zu gestalten. Hierfür entwickeln die Partner bis 2010 gemeinsam neue Fahrerassistenzsysteme, Lösungen für ein effizientes Verkehrsmanagement und für eine geeignete Fahrzeug-Fahrzeug bzw. Fahrzeug-Infrastruktur-Kommunikation.
Dr. Johann Gwehenberger, Leiter der Unfallforschung im Allianz Zentrum für Technik, betont die Vorteile dieser Zusammenarbeit: "Wir wollen durch die Forschungsergebnisse frühzeitig auf Veränderungen der Schadenentwicklung reagieren. Außerdem bietet uns die Unterstützung des Projekts Aktiv die Möglichkeit, bereits bestehende Netzwerke mit hochrangigen Partnern zu pflegen und vor allem Kompetenz zu zeigen."
Teilprojekt „Aktive Sicherheit“
Im Rahmen der Forschungsinitiative Aktiv unterstützt das Allianz Zentrum für Technik das Teilprojekt "Aktive Sicherheit". Dabei stehen kritische Fahrsituationen, die durch Unaufmerksamkeit des Fahrers verursacht werden, im Mittelpunkt.
Zur Vermeidung von Schäden und zur Erhöhung der Sicherheit für Fußgänger und Fahrradfahrer wird an verschiedenen technischen Lösungen wie Aktive Gefahrenbremsung, Integrierte Querführung und Kreuzungsassistenz gearbeitet. Ein vielversprechendes Wirkpotenzial und den wohl größten Nutzen bei der Reduzierung von Schäden zeigt das System Aktive Gefahrenbremsung. Dieter Daschner, Projektleiter im AZT, erklärt: "Bereits die Auswertung von rund 500 Unfällen hat gezeigt, dass mehr als ein Drittel der Pkw-Unfälle mit Personenschaden durch dieses System positiv beeinflusst werden können."
Um diese Aussage zu festigen, erfassen Studenten von der Hochschule München derzeit die Daten von weiteren 1.500 Pkw-Unfällen mit Personenschaden. Mit dem Aufbau dieser Unfalldatenbank leistet das AZT einen wichtigen Beitrag. Denn nur auf der Basis gesicherter Daten können verlässliche Aussagen über den Sicherheitsnutzen getroffen sowie Auslegungskriterien definiert werden. Mit einer Marktreife der Aktiven Gefahrenbremsung erster Generation ist in fünf bis zehn Jahren zu rechnen.
 
Seite weiterempfehlenSeite drucken
 
 
 
Sicher und wirtschaftlich fahren
>