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Kfz-Steuer berechnen: So viel kostet Ihr Auto 2017

Welche Daten brauche ich, um meine Kfz-Steuer berechnen zu können?

Alle Informationen, die Sie benötigen, um die Kraftfahrzeugsteuer, kurz Kfz-Steuer oder  Pkw-Steuer, Ihres Autos berechnen zu können, finden Sie in Ihrer Zulassungsbescheinigung Teil I oder in Ihrem Fahrzeugschein.

1. CO2-Emissionen

Wie viel Kohlendioxid Ihr Fahrzeug in g/km ausstößt, steht unter V.7. Der alte Fahrzeugschein enthält diesen Wert nicht.

2. MotorartOb Ihr Fahrzeug einen Benzin- oder Dieselmotor hat, steht unter P.3, im alten Fahrzeugschein unter Punkt 5.
3. HubraumDie Größe des Hubraums finden Sie unter P.1 in der neuen Zulassungsbescheinigung Teil I oder unter Punkt 8 im alten Fahrzeugschein.
4. ErstzulassungsdatumDas Datum der Erstzulassung finden Sie unter Punkt B in der Zulassungsbescheinigung Teil I oder unter Punkt 32 im alten Fahrzeugschein.

Autowelt - Fahrzeugschein

Wie wird die Kfz-Steuer berechnet?

Seit Juli 2009 belohnt der Staat umweltfreundliche Autos: Die Kfz-Steuer wird nicht mehr ausschließlich nach Hubraum und Motorart berechnet, sondern zusätzlich auch nach der Höhe des CO2-Ausstoßes und der vergebenen Schadstoffklasse. Je weniger Schadstoffe ein Fahrzeug produziert, umso günstiger fällt die Kfz-Steuer aus. Das Gesamtgewicht des Kfz spielt bei der Berechnung keine Rolle. Welcher Steuersatz tatsächlich für Ihr Auto gilt, ergibt sich in dem Rechner aus einem komplizierten Zusammenspiel dieser Faktoren:

Für den Faktor 1 benötigen Sie Ihre Motorart und den Hubraum: Je angefangene 100 cm3 Hubraum zahlen Sie für einen Benziner 2 Euro, für einen Diesel 9,50 Euro Kfz-Steuer. Lesen Sie auch mehr dazu, wie Sie für Ihren Pkw den Hubraum berechnen können.

Im Faktor 2 geht es um den Schadstoffausstoß: Für alle Fahrzeuge gibt es abhängig von ihrer Erstzulassung unterschiedliche CO2-Freibeträge. Ältere Autos haben hier bei der Besteuerung einen Vorteil gegenüber neueren Fahrzeugen. Für Autos, die vor dem 1. Januar 2012 zugelassen worden sind, gilt ein höherer Grenzwert: Sie dürfen 120 g/km Kohlendioxid ausstoßen, bei Fahrzeugen ab 2012 muss der Wert unter 110 g/km liegen und bei einer Erstzulassung ab 2014 sogar unter 95 g/km. Für jedes Gramm pro Kilometer, das das Auto darüber hinaus ausstößt, werden 2 Euro auf die Steuer aufgeschlagen.

Ein Rechenbeispiel mit dem Kfz-Steuerrechner für einen VW Sharan 2.0 TDI, der 2010 zugelassen worden ist:

Der Sharan hat einen Hubraum von 1.968 cm3. Das ergibt für den Faktor 1 eine Steuer von 9,50 Euro für Diesel, multipliziert mit 20 für jede 100 cm3 angefangenen Hubraum. Das ergibt bis hierher eine Kfz-Steuer von 190 Euro. Der Sharan ist 2010 erstmals zugelassen worden. Das führt zu einem CO2-Sockelwert von 120 g/km. Tatsächlich stößt der VW-Van 154 g/km aus, also 34 Gramm „zu viel“, die mit 2 Euro pro Gramm zu Buche schlagen. Für den Faktor 2 fallen also weitere 68 Euro an.
Die Kfz-Steuer für den VW Sharan beträgt 190 plus 68 Euro, insgesamt 258 Euro pro Jahr.  

Welche Fahrzeuge sind von der Kfz-Steuer befreit oder steuerbegünstigt?

Auch wenn Anschaffungspreise und Reichweiten heute noch nicht für Elektroautos sprechen, sind sie zumindest aus steuerlicher Sicht hochattraktiv. Wie einige andere Fahrzeuggruppen profitieren sie noch einige Jahre von einer Kfz-Steuerbefreiung:

  • Elektroautos
    Noch bis zum 31. Dezember 2020 bekommen Elektroautos, die zum ersten Mal zugelassen werden, eine Steuerbefreiung. Hat die Erstzulassung bereits zwischen dem 18. Mai 2011 und dem 31. Dezember 2015 stattgefunden, so gilt die Steuerbefreiung insgesamt 10 Jahre lang. Ab dem Jahr 2016 bis Ende 2020 sind noch 5 steuerfreie Jahre für Elektrofahrzeuge drin. Das bedeutet: Wer am 31. Dezember 2020 zur Zulassungsstelle geht, zahlt bis zum 31. Dezember 2025 keine Kfz-Steuer. Bei einem Halterwechsel kann die Steuerbefreiung übertragen, aber nicht verlängert werden. Auch nach den steuerfreien Jahren lässt sich mit Elektroautos sparen: Es gibt eine Steuerermäßigung von 50 %.
  • Erdgas-Fahrzeuge
    Erdgas-Fahrzeuge erhalten ebenfalls eine Steuerbegünstigung, jedoch nicht über eine verringerte Kfz-Steuer, sondern über den weiterhin niedrigen Erdgas-Steuersatz. Dieser wird auch über das Jahr 2018 hinaus erhalten bleiben. Hier spart der Besitzer also über die Spritkosten.
  • Saubere Diesel
    Diesel-Fahrzeuge mit der Abgasnorm Euro 6 bekamen eine einmalige Steuerbefreiung in Höhe von 150 Euro, wenn sie zwischen dem 1. Januar 2011 und dem 31. Dezember 2013 zugelassen worden waren. Diese Förderung ist mittlerweile abgelaufen.
  • Oldtimer
    Echte Oldtimer, die über 30 Jahre alt sind und ein H-Kennzeichen tragen, erhalten eine vergünstigte Besteuerung. Krafträder kosten jährlich pauschal 46 Euro, alle übrigen Oldtimer 191 Euro.
  • Einsatzfahrzeuge
    Auf Fahrzeuge, die zum Allgemeinwohl unterwegs sind, wird keine Kfz-Steuer erhoben. Das gilt beispielsweise für Krankenwagen, Feuerwehrautos und Einsatzfahrzeuge der Polizei. Aber auch Busse, die Straßenreinigung und bestimmte land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge sind unter bestimmten Bedingungen steuerfrei.
  • Autos von schwerbehinderten Fahrzeughaltern
    Von der Kfz-Steuer befreit sind auch die Autos schwerbehinderter Fahrzeughalter mit den Vermerken „H“, „Bl“ oder „aG“ im Behindertenausweis.

Autowelt - Grünes Auto fährt auf Straße

Wer muss Kfz-Steuer bezahlen und wer bekommt sie?

Bis auf wenige Ausnahmen ist jedes für den Verkehr zugelassene Auto in Deutschland steuerpflichtig. Das gilt sowohl für Fahrzeuge, die in Deutschland zugelassen sind, als auch für ausländische Fahrzeuge, solange sie sich in Deutschland befinden. Allerdings sind ausländische Fahrzeuge bei einem vorübergehenden Aufenthalt bis zu 1 Jahr von der Steuer befreit.
Bezahlt werden muss die Kfz-Steuer in der Regel vom Fahrzeughalter. Es ist aber möglich, im Steuerformular einen anderen Zahler als den Halter einzutragen, zum Beispiel den Sohn oder die Tochter, wenn das Auto zwar auf den Vater zugelassen ist, aber tatsächlich eigentlich dem Kind gehört.
Die Kfz-Steuer bekommt der deutsche Staat: Bei über 58 Millionen Fahrzeugen, die in Deutschland angemeldet sind, bedeutet das jährliche Steuereinnahmen von rund 8,5 Milliarden Euro. Das Geld fließt direkt in die Haushaltskasse des Bundes.

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