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Wann ist der Reifen reif für den Wechsel?

Sonneneinstrahlung, Hitze und Kälte verkürzen die Lebensdauer von Autoreifen: Das Material härtet aus, wird brüchig und führt im schlimmsten Fall zur Ablösung der Lauffläche. Daher gilt: Sind Reifen älter als sechs Jahre, sollten Sie sie dringend wechseln. Einige Experten sind der Meinung, dass qualitativ hochwertige Reifen auch acht bis zehn Jahre lang gefahren werden können, länger aber auf keinen Fall.

Unabhängig vom Alter des Reifens muss er nach Gesetz getauscht werden. Das heißt: wenn die Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimeter unterschritten wird.

Autowelt - Blitz-Merker
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Alle sechs Jahre, spätestens aber nach acht Jahren müssen Reifen ausgetauscht werden.

Welche Altersgrenze gilt für Ganzjahresreifen?

Ganzjahresreifen stellen immer einen Kompromiss dar: Im Sommer haben sie unter anderem weniger Grip und längere Bremswege als Sommerreifen, im Winter sind sie bei Schnee und Eis den Winterreifen deutlich unterlegen.

Wegen ihrer besonderen Gummimischung und Profilierung können Ganzjahresreifen daher auch schneller verschleißen. Eine konkrete Altersgrenze zu benennen, ist schwierig. Als Empfehlung gilt: Wer viel fährt, sollte sich je nach Saison optimalerweise für Sommer- oder Winterreifen entscheiden.

Wie alt dürfen Neureifen sein?

Fest steht: Das Alter verändert den Reifen auch dann, wenn er nur im Regal herumliegt. Frischer Gummi greift wesentlich besser als solcher, der bereits drei oder vier Jahre auf einen Käufer wartet. Älter als drei Jahre sollten Neureifen deshalb nicht sein. Die meisten Hersteller betonen zwar, dass auch ein fünfjähriger Neureifen noch voll funktionsfähig sei. Weisen Sie in diesem Fall Ihren Verkäufer aber darauf hin, dass Sie keinen Ladenhüter haben wollen.

Ähnliches gilt übrigens auch, wenn das Auto zum Beispiel den ganzen Winter über in der Garage steht und nicht gefahren wird. Dann haben die Reifen zwar keinen Verschleiß, sie sind aber dennoch dem Gewicht des Fahrzeugs ausgesetzt. Durch die einseitige Belastung entstehen die bekannten „Standplatten“. Je länger also das Fahrzeug gestanden hat, desto größer ist die Gefahr dauerhafter Materialschäden. Vermeiden lässt sich das Problem, indem Sie das Fahrzeug regelmäßig bewegen.

Autowelt - Pfeile

Gibt es eine Sonderregel für Reifen von Anhängern?

Für Anhänger mit 100-km/h-Zulassung gilt tatsächlich eine Sonderregel: Hier schreibt der Gesetzgeber ein Reifen-Höchstalter von sechs Jahren bindend vor. Ist auch nur einer der Reifen älter, so erlischt die Sondergenehmigung für das Fahren mit einer Geschwindigkeit von 100 km/h automatisch. Sie dürfen dann nur noch 80 Stundenkilometer fahren. Deshalb sollten Sie nur nagelneue Reifen kaufen.


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Die DOT-Nummer: So erkennen Sie das Reifenalter

Autowelt - Reifenalter: Grafik Reifenalter

Suchen Sie bei der Reifenkennzeichnung an der Reifenflanke die sogenannte DOT-Nummer. Diese Bezeichnung steht für das US-amerikanische Verkehrsministerium "Department of Transportation" und findet mittlerweile weltweit Verwendung. Die Abkürzung verrät Ihnen das Herstellungsdatum des Reifens. Sie erkennen die kleine vierstellige Nummer an dem ovalen Kreis, der sie umschließt. DOT 2215 bedeutet beispielsweise, dass der Reifen in der 22. Kalenderwoche des Jahres 2015 produziert wurde. Diese Kennzeichnung gilt sowohl für PKW- als auch für Motorradreifen.


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Dos and Don'ts: So halten Ihre Reifen länger

Dos:

  1. Fahren Sie fabrikneue Reifen auf den ersten 100 Kilometern immer schonend.
  2. Je langsamer Sie fahren, desto geringer ist der Abrieb der Reifen.
  3. Tauschen Sie regelmäßig nach 5.000 bis 10.000 Kilometern die Reifen der Hinter- und Vorderachse gegeneinander aus.
Autowelt - Reifenalter: Symbol grüne Ampel

Don'ts:

  1. Vollbremsungen oder Kavalierstarts führen zu einem schnelleren Verschleiß der Reifen
  2. Stehen schont die Reifen nicht. Wenn Fahrzeugen längere Zeit stehen, etwa das Saisonauto, der Anhänger oder der Wohnwagen, kann sich der Druck im Reifen nicht verlagern und der Reifen beult regelrecht aus.
  3. Falscher Reifendruck führt zu schnellerem Abrieb.
Autowelt - Reifenalter: Symbol rote Ampel

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So lagern Sie Reifen richtig ein

Sowohl Winterreifen als auch Sommerreifen brauchen einen dunklen, trockenen und kühlen Raum als Lager. Sie sollten dort auch keinem Sonnenlicht ausgesetzt sein. Richtiges Einlagern ist ein wahrer Jungbrunnen für Ihre Reifen – so bleibt das Material weich und bekommt keine Risse. Reifen ohne Felgen sollten stehend oder hängend gelagert und alle paar Wochen gedreht werden. Kompletträder, also mitsamt Stahl- oder Alufelgen, dürfen liegend ausruhen.

Reifen immer in einem kühlen, dunklen und trockenen Raum lagern!


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Zahlt die Versicherung, wenn ich mit alten Reifen einen Unfall baue?

Der Gesetzgeber schreibt keine Altersgrenze für Autoreifen vor. Vorgeschrieben ist lediglich eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern. Auf den Versicherungsschutz hat das Alter daher auch keinen Einfluss – der Reifen muss lediglich verkehrssicher sein.

Aber: Zu Ihrer eigenen Sicherheit sollten Reifen maximal bis zu einem Alter von zehn Jahren genutzt werden, vor einer längeren Nutzung warnt auch der TÜV.

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