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Bremsscheiben wechseln – So macht es der Profi

Autowelt - Mechaniker repariert Bremsscheibe

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Autowelt - Bremsscheibe

Eine Scheibenbremse besteht unter anderem aus einer Bremsscheibe und einem Bremssattel, der die Bremsbeläge hält. Beim Bremsvorgang drücken die Beläge gegen die Bremsscheibe und verzögern das Auto.

Bremsscheiben wechseln – Warum ist das wichtig?

Die Bremse des Shuanghuan CEO gilt als schlechteste Autobremse der Welt. Bei einem Test mussten die Bremsen des chinesischen SUV in 2 Jahren mehrfach getauscht werden. Kosten insgesamt: über 7.000 Euro. Das wird Ihnen bei Ihrem Auto wohl nicht passieren. Allerdings müssen auch Sie Ihre Bremsanlage regelmäßig überprüfen. Hier erfahren Sie, wie oft Sie die Bremsscheiben wechseln lassen sollten, was das kostet und warum es wichtig ist:

  • Wenn die Bremsen nicht richtig funktionieren, besteht Lebensgefahr. So verlängern verschlissene Bremsscheiben zum Beispiel den Bremsweg. Besonders gefährlich wird es bei schlechten Straßenverhältnissen, zum Beispiel bei Aquaplaning. Bei Regen liegt auf den Bremsscheiben ein Wasserfilm. Wird gebremst, bildet sich Wasserdampf. Gute Bremsbeläge sorgen jedoch dafür, dass dieser optimal abtransportiert wird.
  • Nach einem Bremsenwechsel riechen und rauchen neue Bremsscheiben bei den ersten Bremsvorgängen relativ stark. Das ist aber völlig unbedenklich. Schuld daran sind die Reste einer Versiegelung auf dem Material.
  • Erstaunlich ist, dass der Gesetzgeber für nicht funktionstüchtige Bremsen bei Fahrzeugen, auch Fahrrädern, im Bußgeld Katalog lediglich eine Strafe von 25 Euro vorsieht. Nur bei Lkw wird es teurer: Da werden 180 Euro und 1 Punkt in Flensburg fällig.
Autowelt - Warnleuchte Bremsbeläge

Bremsbeläge sind abgenutzt.
Bitte bald wechseln!

Autowelt - Warnleuchte Bremsflüssigkeit

Es gibt Probleme mit der Bremse! Wenn
das Warnlicht trotz gelöster Handbremse
leuchtet: nicht mehr weiterfahren!

Wie erkenne ich als Autofahrer, dass ich die Bremsscheiben wechseln lassen muss?

Es gibt leider kein Frühwarnsystem, das Sie vorzeitig darauf hinweist, dass sich Ihre Bremsen der Verschleißgrenze nähern - und wird unter anderem auch durch Ihre Fahrweise beeinflusst. Wenn allerdings eine der Warnleuchten Auto für die Bremsen, ESP oder ABS leuchtet, könnte das auf Probleme mit den Bremsscheiben hindeuten.

Wenn Ihr Auto beim Bremsen schleifende Geräusche macht, das Bremspedal flattert oder es merkwürdig riecht, sollte Sie Ihr nächster Weg in die Werkstatt führen. Ein erstes Warnsignal kann auch sein, wenn Ihr Auto beim Bremsen nach rechts oder links zieht. Dann wird es Zeit, die Bremsanlage überprüfen und die Bremsscheiben wechseln zu lassen.

Bremsbeläge verschleißen schneller als Bremsscheiben. Wenn Sie also in der Werkstatt den Bremsbelag wechseln lassen, ist das auch eine gute Gelegenheit, gleich die Bremsscheiben zu überprüfen. Sie können das beispielsweise auch im Rahmen einer Inspektion oder beim Radwechsel von Sommer- auf Winterreifen (oder umgekehrt) von der Werkstatt prüfen lassen.

Wann soll ich die Bremsscheiben wechseln lassen?

Es gibt dafür kein vorgeschriebenes Intervall. Der Zeitpunkt des optimalen Wechsels hängt von der Abnutzung ab, also davon, wie Sie fahren und bremsen. Bremsen Sie häufig stark, weil es Ihrem Fahrstil entspricht oder weil Sie am Ende einer kurvigen Bergstraße wohnen, leiden die Bremsscheiben natürlich dementsprechend. Es kommt auch auf die Qualität der Bauteile an, die in Ihrem Auto verbaut sind. Manche Komponenten der Bremsanlage halten 100.000 Kilometer durch, andere womöglich nur 30.000.

Es ist ratsam, 1- bis 2-mal im Jahr Bremsscheiben, Bremsbeläge, Bremsklötze und Bremsflüssigkeit von einem Fachmann überprüfen zu lassen. Außerdem dann, wenn die nächste Hauptuntersuchung fällig ist. Die Prüfer beim TÜV und bei anderen Anbietern achten nämlich ganz besonders auf die Bremsen.

Wie lange dauert ein Bremsscheibenwechsel in der Werkstatt – und was kostet das?

Wenn Sie die Bremsscheiben wechseln lassen möchten, ist es wichtig, zwischen den vorderen und hinteren Bremsen zu unterscheiden. Nicht immer brauchen Sie gleich 4 neue Scheiben, weil die Belastung an den Achsen unterschiedlich ausfallen kann.

  • Autos mit Heckantrieb belasten die Bremsen auf der Hinterachse deutlich mehr.
  • Bei frontgetriebenen Fahrzeugen ist es genau umgekehrt. Hier werden die vorderen Bremsen stärker beansprucht.
  • Allradfahrzeuge haben zwar auf der einzelnen Bremse einen niedrigeren Verschleiß als Autos mit nur einer Antriebsachse. Bei einem fälligen Wechsel müssen Sie dann aber auch alle 4 Scheiben wechseln.

In der Werkstatt ist Ihr Auto nicht nur in den Händen von Profis, sondern Sie erfahren dort auch, ob Sie neben den Bremsscheiben vielleicht auch die Bremsbeläge oder die Bremsflüssigkeit wechseln lassen sollten. Der Komplettwechsel von Belägen und Scheiben an einer Achse dauert rund 2 Stunden. Planen Sie aber sicherheitshalber einen ganzen Tag ein, an dem das Auto in der Werkstatt ist. Die Kosten belaufen sich auf rund 250 Euro bis 400 Euro je Achse.

Autowelt - Bremssattel
Autowelt - Bremscheibenwechsel: Am besten zum Profi

Wie kann ich die Bremsscheiben selbst wechseln?

Arbeiten an der Bremsanlage sind grundsätzlich eine Aufgabe für die Profis in der Fachwerk­statt. Wer wirklich selbst die Bremsscheiben wechseln möchte, sollte viel Erfahrung haben und ein geübter Hobbyschrauber sein. Anders als beispielsweise beim Ölwechsel ist vieles zu beachten, was für die Sicherheit Ihres Autos und damit auch für Ihre Sicherheit entschei­dend ist. Hier finden Sie eine Anleitung, wenn Sie Bremsscheiben selbst wechseln möchten – wie die Profis:

  1. Auto anheben – am besten auf einer Hebebühne.
  2. Bremsscheiben freisetzen: Montieren Sie die Haltespange am Bremssattel sowie die beiden Staubschutzklappen von den Gleitbolzen am Bremssattel ab. Danach lösen Sie die Gleitbolzen und schrauben sie heraus. Anschließend säubern und fetten.
  3. Mit ein wenig Gegendruck lösen Sie nun den Bremssattel vom Sattelträger und nehmen ihn ab, anschließend entfernen Sie die Bremsbeläge. Achtung: Die Bremsleitung darf dabei nicht auf Spannung sein!
  4. Schrauben Sie nun den Bremsbelaghalter heraus. Dann nehmen Sie die Bremsscheibe von der Radnabe.
  5. Drücken Sie nun den Bremssattelkolben zurück in Position.
  6. Reinigen Sie Radnabe und Bremsbelaghalter.
  7. Jetzt können Sie anfangen, die Neuteile zu montieren: Sie beginnen mit der Bremsscheibe und bauen die Bremse von innen nach außen wieder auf.
  8. Fetten und montieren Sie jetzt Bremsbelaghalter und Bremsbeläge: Setzen Sie den Bremsbelag, der mit einer Klammer versehen ist, in den Bremssattelkolben. Der Bremsbelag ohne Klammer gehört an die Außenseite des Bremsbelaghalters.
  9. Nun setzen Sie den Bremssattel ein, dann verschrauben Sie die Gleitbolzen in den Führungen. Zuletzt Haltespange des Bremssattels befestigen.
  10. Ausführliche Bremsprüfung nicht vergessen!

Haben Sie das Auto sowieso hochgebockt, bietet es sich an, dass Sie jetzt auch noch die Felgen reinigen.

Woraus bestehen Bremsscheiben?

Herkömmliche Bremsscheiben bestehen aus grauem Gusseisen, dem sogenannten Grauguss. Sie sind zwar günstig, aber auch schwer. Hochwertigere Scheiben bestehen aus einer Keramik-Aluminium-Verbindung und wiegen so nur etwa die Hälfte der normalen Gussscheiben. Im Rennsport kommen auch Bremsscheiben aus Keramik und Carbon zum Einsatz. Sie sind noch leichter als die Keramik-Alu-Scheiben und halten höchsten Belastungen stand.

Autowelt - Scheibenbremse und Trommelbremse

Was ist der Unterschied zwischen einer Scheibenbremse und einer Trommelbremse?

Scheibenbremsen sind mit der Radnabe verbunden. Der Bremssattel, der wiederum die Bremsbeläge und Bremskolben hält, umfasst die Bremsscheibe. Die Bremsbeläge werden auf die Scheibe gedrückt und erzeugen so die Bremsleistung, so ähnlich wie bei einem Fahrrad die Bremsbacken am Vorderrad auf die Felge drücken.

Bei der Trommelbremse wirken die Bremsbeläge auf die Bremstrommel – wie beim Fahrrad die Rücktrittbremse. Auf der sogenannten Bremsankerplatte werden die beweglich gelagerten Bremsbacken über eine Nockenwelle, einen Spreizkeil oder einen Radbremszylinder angepresst. Trommelbremsen werden meist nur noch bei leichten Pkw eingesetzt, zum Beispiel beim Kleinwagen Opel Karl.

Wie kann ich den Verschleiß meiner Bremsen reduzieren?

Die meisten Komponenten einer Bremse sind Verschleißteile und sind hohen täglichen Belastungen ausgesetzt. Diesen Verschleiß können Sie nicht verhindern, aber hinauszögern. Am besten, indem Sie möglichst vorausschauend fahren und es vermeiden, häufig und stark zu bremsen.

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